Inline-Skating: Funsport für Jung und Alt
Ob an den Rheinpromenaden in Düsseldorf oder rund um den Bodensee. Inline-Skater sieht man überall. Dabei handelt es sich aber seit langem nicht mehr nur um Kinder und Jugendliche. Das Skaten hat auch die älteren Generationen erreicht.
Als das Inline-Skaten vor vielen Jahren aus Amerika nach Deutschland überschwappte, waren zunächst fast ausschließlich Kinder und Jugendliche von dieser neuen Funsportart angetan. Jahrelang lagen unter jedem zweiten Weihnachtsbaum ein paar Inline-Skates, doch in den letzten Jahren kamen immer mehr neue Funsportarten dazu, so dass die Jugendlichen nun auch andere Funsportgeräte ausprobieren. Zu den weit über 10 Millionen deutschen Hobby-Skatern gesellen sich dafür immer mehr "ältere Semester". Statt Radtouren werden neuerdings Familienausflüge auf Inline-Skates gemacht und auch der Gesundheitsaspekt spielt eine Rolle.
Beim Skaten ist der gesamte Körper in Bewegung. Das Mitschwingen der Arme löst leichte Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Die gesamte Muskulatur wird bei regelmäßigem Skaten gestärkt und die Ausdauer gesteigert. Und auch wenn man es nicht vermuten mag: Inline-Skaten schont die Gelenke. Neben der körperlichen Gesundheit wirkt sich das Skaten aber auch auf die Seele und den Geist aus. Die enorme Konzentration auf die Strecke und Umgebung sorgt dafür, dass beim Skaten Stress abgebaut wird.
Natürlich ist das Skaten nicht ganz ungefährlich, vor allem Stürze sind bei Anfängern fast vorprogrammiert. Doch mit der entsprechenden Schutzausrüstung wie Helm oder Handgelenkschoner stellen diese kein großes Hindernis mehr dar. Entscheidend ist aber auch die Falltechnik. Daher ist es für Anfänger ratsam einen Inline-Skate-Kurs zu belegen. Dort werden Falltechniken und Bremstechniken intensiv gelehrt und zusätzlich Materialkunde betrieben. Angeboten werden diese Einsteigerkurse in fast jeder größeren Stadt, zum Beispiel von Fitnessstudios oder ansässigen Sportvereinen.










