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Das Snowboarding und die Sicherheit

Neben gegenseitiger Rücksicht, Umsicht und einem gewissen Maß an Vorsicht ist es wichtig, beim Snowboarden Schutzkleidung zu tragen. Ein Helm schützt den Kopf des Snowboarders vor Aufschlägen auf hart präparierten Skipisten und Felsen. Im Funpark und beim Freeriden sind Protektoren empfehlenswert, insbesondere ein Rückenpanzer.

Für das Fahren auf der Piste gibt es seit langem die FIS-Regeln. Sie sind eine Art Straßenverkehrsordnung für die Piste. Hier ist insbesondere die Regel 1 zu beachten: „Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.“

Das freie Gelände abseits der geräumten und gesicherten Pisten (engl. backcountry) birgt große Gefahren für Leib und Leben. „Respekt“ ist im Backcountry ein Grundsatz. Gletscherspalten und Lawinen sind tückische Fallen. Ein Ausflug ins Freeridegelände ist nur mit entsprechendem Wissen, einer guten Kenntnis des Gebietes und der richtigen Ausrüstung (LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel) ratsam.

Snowboarder benutzen ein Splitboard, Kurzski/Klappski oder Schneeschuhe, um im Tiefschnee die Bergspitze zu erreichen. Parallel dazu verwendet man Teleskopstöcke, bestehend aus 2 bis 3 ausziehbaren Teilen. Das Splitboard, ein zu zwei Skiern teilbares Snowboard, und Kurzskis werden beim Aufstieg mit Steigfellen benutzt.

Zum Grundwissen im Backcountry gehört auch die Kenntnis der Lawinengefahrenskala.