Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
08. - 18. Februar 2007
57. Internationale Filmfestspiele Berlin
Vom 8. bis 18. Februar 2007 funkelt es wieder am Film-Himmel über Berlin. Die Berlinale zieht Stars und Sternchen in die Stadt, begleitet von einer Schar Kino-Liebhaber, Autogramm-Jäger, Party-Gänger und anderer Nachtschwärmer.
Am 6. Juni 1951 begannen im Titania-Palast die ersten Internationalen Filmfestspiele Berlin. Alfred Hitchcocks Rebecca war der Eröffnungsfilm, dessen Hauptdarstellerin Joan Fontaine der umjubelte Star des Festivals. Sechs Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs sehnte sich Berlin nach Beachtung und internationaler Anerkennung. Große Teile der Stadt lagen noch immer in Trümmern, der Wiederaufbau hatte begonnen, aber man war noch weit entfernt von der Lebendigkeit der Kunstmetropole, die Berlin in den Zwanziger Jahren war.
Heute hat sich die Stadt wieder in einen weltoffenen und aufregenden Kulturschauplatz verwandelt. Mittendrin die Berlinale: nicht nur das größte Kulturereignis der Stadt, sondern auch eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie. Mehr als 16.000 Fachbesucher, darunter über 3.600 Journalisten, aus über 80 Ländern akkreditieren sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen. Ein Mammutereignis, aber auch ein Fest der Begegnung und Diskussionen. Mit über 150.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale nicht nur Branchentreff, sondern auch weltweit das größte Publikumsfestival. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen zwei Wochen lang eng beieinander.
Foto: Berlinale










