Wie wird aus der Milch die Trinkmilch?
Die Milch kommt von der Kuh - so viel ist klar. Aber wissen Sie auch, was passiert, bis wir sie uns ins Glas gießen können? Bei unserem kurzen Ausflug zu den wichtigsten Schritten der Milchverarbeitung erfahren Sie's.Die frisch gemolkene Rohmilch kommt zunächst in spezielle Sammelbehälter, wo sie auf mindestens 8°C herunter gekühlt wird. Die Molkerei holt die Milch regelmäßig in großen Milchsammelwagen ab, wobei die Kühlkette auch beim Transport vom Bauernhof zur Molkerei nicht unterbrochen werden darf - schließlich soll die Aktivität der Mikroorganismen gehemmt werden.
Bei jedem Prozess der Milchgewinnung und -verarbeitung haben Sauberkeit und Hygiene oberste Priorität. Daher durchläuft die Milch noch vor der Weiterverarbeitung umfassende Qualitätsprüfungen und wird auf unerwünschte Stoffe oder Verunreinigungen untersucht. Liegt die Keimzahl unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten, beginnt in der Molkerei die Bearbeitung der Rohmilch.
Reinigen und Separieren
Nach der Grobreinigung mit Hilfe von Sieben fließt die Milch in spezielle Zentrifugen, auch Separatoren genannt. Bei 5.500 bis 6.000 Umdrehungen werden die feinen Schwebstoffe und Schmutzpartikel herausgeschleudert und abgeschieden.
Dieser Vorgang nennt sich Zentrifugieren oder Separieren.
Zugleich trennt sich die Magermilch vom Rahm. Magermilch und Rahm werden getrennt abgeleitet. Das Milchfett wird anschließend entsprechend den Fettstufen wieder zugefügt.
Der überschüssige Rahm wird zu Butter und Sahne weiter verarbeitet.
Dieser Vorgang nennt sich Zentrifugieren oder Separieren.
Zugleich trennt sich die Magermilch vom Rahm. Magermilch und Rahm werden getrennt abgeleitet. Das Milchfett wird anschließend entsprechend den Fettstufen wieder zugefügt.
Der überschüssige Rahm wird zu Butter und Sahne weiter verarbeitet.
So bekommt die Milch ihr Fett weg – Das Standardisieren
Die Milch im Kühlregal gibt's meistens mit 1,5 oder 3,5 Prozent Fettgehalt. Wer's mit noch weniger Fett mag, der kann zu Magermilch mit einem Fettgehalt von bis zu 0,5 Prozent greifen. Der Fettgehalt der Milch wird erst in der Molkerei "eingestellt", die Milch wird "standardisiert", denn der natürliche Fettgehalt der Milch schwankt zwischen 3,8 und 4,4 Prozent.
Sicher ist sicher – die Wärmebehandlung
Sicher ist sicher – die Wärmebehandlung
Um Krankheitserregern in der Milch keine Chance zu geben, wird die Milch erhitzt. Dies verlängert zugleich ihre Haltbarkeit. Weitere positive Nebeneffekte: Das Milcheiweiß wird in seiner Struktur aufgelockert und somit leichter verdaulich. Milchfett und Mineralstoffe bleiben dabei unverändert. Übrigens: Dass Milch erhitzt wird, ist gesetzlich vorgeschrieben.
Wussten Sie schon...?
Wussten Sie schon...?Je höher der Fettgehalt der Milch, desto höher ist auch ihr Gehalt an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K!
So enthält Vollmilch beispielsweise mehr als doppelt so viele Vitamine wie fettarme Milch.
Das bedeutet: der Anteil an fettlöslichen Vitaminen nimmt mit der Fettstufe ab.
So enthält Vollmilch beispielsweise mehr als doppelt so viele Vitamine wie fettarme Milch.
Das bedeutet: der Anteil an fettlöslichen Vitaminen nimmt mit der Fettstufe ab.










